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Werde zum Süßkartoffel-Experten!

Die Süßkartoffel ist, anders als man annimmt, nur ein entfernter Verwandter der Kartoffel. Sie stammt eigentlich aus der Familie der Windengewächse, welche vorrangig in tropischen Gebieten wachsen.

Ursprünglich stammt die Süßkartoffel aus Mittel- und Südamerika. Die Spanier brachten sie dann im 16. Jahrhundert nach Europa. Seit dem gedeiht diese, neben Spanien, auch in Italien, Portugal oder Israel und wird von dort nach Deutschland importiert. Aufgrund der dort herrschenden klimatischen Bedingungen ist sie bei uns als ganzjährige Frucht in den Supermärkten zu finden.

In ihrem Heimatland ist die Süßkartoffel als Batate bekannt und stellt dort mit ihrem leicht süßlichen Geschmack, welcher auch an Möhre oder Kürbis erinnert, eine wichtige und gesunde Nahrungsgrundlage dar.

Die Batate ist nicht nur reich an Ballaststoffen, sondern enthält auch besonders viel Vitamin E und Betacarotin im Vergleich zur gewöhnlichen Kartoffel. Allerdings bringt sie auch einen erhöhten Teil an Fruchtzucker mit, welcher für die angenehme Süße verantwortlich ist.

In der nachfolgenden Tabelle findet ihr die wichtigsten Nährwerte einer Süßkartoffel im Vergleich zur gewöhnlichen Kartoffel:

Vitamine & Mineralstoffe Süßkartoffel Kartoffel
Bezogen auf 100 g Anteil an empfohlener Tagesmenge in Prozent Bezogen auf 100 g Anteil an empfohlener Tagesmenge in Prozent
Wasser 78 g 75 g
Brennwert 360 kJ 321 kJ
Eiweiß 1,6 g 2,0 g
Fett 0,1 g 0,1 g
Kohlenhydrate 20 g 19 g
Stärke 12,7 g 15 g
Zucker 4,2 g 0,82
Ballaststoffe 3,0 g 2,2 g
Vitamin E 260 µg 2 % 10 µg <1 %
Vitamin A 14187 IE 89 % 0 IE 0 %
Beta-Carotin 8509 µg 79 % 0 µg 0 %
Natrium 55 mg 4 % 6 mg <1 %
Magnesium 25 mg 7 % 23 mg 6 %
Calcium 30 mg 7 % 12 mg 1 %

Wenn ihr mehr über die einzelnen Vitamine und Mineralstoffe erfahren wollt, schaut in unserem Vitamin- ABC vorbei.

Ein weitere Besonderheit der Süßkartoffel und ein großer Unterschied im Vergleich zu ihrer angedichteten Schwester aus Deutschland, sind die essbaren Blätter. Diese sind sogar roh verzehrbar, da diese nicht giftig sind, im Gegensatz zu den Blättern der Kartoffel.

Da die Blätter allerdings, ähnlich wie Rucola, relativ bitter sind, werden sie in Deutschland selten verwendet. Solltet ihr dennoch die Möglichkeit haben eine Süßkartoffel mit Blättern zu bekommen, könnt ihr diese, wie Blattspinat kurz blanchieren und dann als Salat oder grünes Topping für z.B. einen Süßkartoffeleintopf verwenden.

Durch die Verwendung der Blätter gebt ihr eurem Gericht nicht nur einen besonderen geschmacklichen Twist, sondern bootet nochmal die Nährwertangaben.

Gerade die jungen Blätter enthalten viel Vitamin C. Die ausgewachsen Blätter liefern ein zusätzliches power up an Vitamin B2 und B6.

Die Riboflavine (B2) und Pyridoxine (B6) erfüllen wichtige Aufgaben im Körper beim Eiweiß- und Energiestoffwechsel und unterstützen deine Nerven und Abwehrkräfte.

Aber nicht nur das Grünzeug der Batate ist essenwert, auch als Pommes macht ssie der Kartoffel zu Burger, Steaks und Co. Konkurrenz.

Die geschälte Süßkartoffel einfach in Pommes-Form schneiden und mit etwas Pflanzenöl und Salz marineren. Je nach Dicke habt ihr nach 20 – 30 Minuten Backzeit im Ofen bei 165° C Umluft eine super Alternativ zu gewöhnlichen Pommes. Für das gewisse Extra würzt ihr die Süßkartoffel-Pommes nach dem Backen mit Oregano, Paprikapulver und etwas Cayennepfeffer.

Neben der knusprigen Variante gibt es noch unzählige weitere Möglichkeiten das leuchtend orange Gemüse zu verwenden. In unseren Frischemenüs findet ihr sie z.B. als leckeren Eintopf.

Das passende Rezept dazu findet ihr hier.

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