Lernen geht durch den Magen

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Das Nationale Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ) hat eine bundesweite Umfrage unter Schulleiterinnen und Schulleitern gemacht. Das hat das NQZ herausgefunden, dass der Qualitätsstandard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nur 51, 3 Prozent der Befragten bekannt ist. Und: „Dort, wo er bekannt ist, wird er nur von der Hälfte der Schulen umgesetzt“, berichtet das NQZ. Die Folge: In Kitas und Schulen, die nicht von Cook&Chill-Caterern wie vitesca beliefert werden, landet noch immer zu viel Fleisch auf den Tellern von Kindern und Jugendlichen. Aber es gibt zu wenig Gemüse, Vollkornprodukte und Fisch für die kleinen Esser.

Experten empfehlen Cook&Chill-Verfahren

Als der NRW-Landtag das Thema diskutiert hatte, plädierte eine Partei für das System der Frischeküche Das zeigt einmal mehr, dass die politischen Akteure nicht auf die Meinung von Experten hören. Denn, wie auch der Westdeutsche Rundfunk (WDR) im Rahmen der Berichterstattung um die Landtagsdebatte schrieb, lehnen Experten das Konzept der Frischeküche ab. Die frische Zubereitung von Speisen stellt hohe Anforderungen an Personal, Hygiene und Ausstattung in den Küchen vor Ort. Besser ist ein Kühlkostsystem wie das Cook&Chill-Verfahren wie von vitesca, schreibt der WDR.

Düsseldorf möchte Küchen mit System für Cook&Chill ausstatten

Immerhin: Die Stadt Düsseldorf will ihre Schulen künftig mit entsprechenden Küchen für dieses System ausstatten. Das Ziel: Mehr Verlässlichkeit bei der anspruchsvollen Verpflegung von Schulkindern und vor allem mehr Vitamine, mehr Gesundheit, mehr Geschmack. Darüber hinaus stärkt das Mittagessen mit den Mitschülern und Mitschülerinnen das soziale Miteinander. Es fördert die Kommunikation und kann zu einer Verbesserung des Schulklimas beitragen.

Kostenloses Mittagessen für alle Kinder

Doch es gibt einen Haken: Immer mehr Kinder – vor allem in NRW – sind von Armut bedroht. Zwar haben Familien, die von Hartz IV leben, die Möglichkeit, das Schulessen über das Teilhabe- und Chancenpaket zu finanzieren. Für Kinder und Jugendliche aus Geringverdiener-Haushalten gilt das jedoch nicht. Umso wichtiger wäre es also, wenn das Schulessen flächendeckend für alle kostenlos wäre, was von einigen Politikerinnen und Politikern in NRW auch gefordert wird. Als DGE-zertifizierter Schulcaterer sehen wir diese Forderung als richtigen Schritt. Denn: „Wir alle tragen eine besondere Verantwortung, wenn es um Kinder geht. Wir wollen sie schließlich nicht nur fit für Schule und Freizeit machen, sondern auch ihren Sinn für gesunde Ernährung wecken und fördern“, sagt vitesca-Geschäftsführer Jan Reimann.

 

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