vitesca auf dem Weg zu weniger Verpackungsmüll

Dem Plastik geht es an den Kragen: Tüten aus dem Kunststoff sind längst aus Supermärkten verbannt. Die Frischhaltefolie weicht immer häufiger Bienenwachstüchern. In vielen Städten werden gemeinsame Pfandsysteme für das Geschirr von Imbissbetrieben diskutiert. Und bei mancher Marathon-Veranstaltung wird neuerdings auf Einweg-Plastikbecher für die Athleten und Athletinnen verzichtet.

vitesca setzt für mehr Nachhaltigkeit auf Holz

Auch bei vitesca sind wir ständig dabei, unsere Umweltbilanz zu verbessern – und haben im Zuge dessen den Rohstoff Holz für uns als nachhaltiges Verpackungsmaterial entdeckt. Das bedeutet aber nicht, dass wir unser Essen demnächst in Holzboxen ausliefern. Denn natürlich ist das Ganze viel komplexer und erfordert einiges an Tüftelei. Das Thema Nachhaltigkeit ist uns wichtig, darf aber nicht auf Kosten der Produktsicherheit gehen. Zudem verpacken wir Ihre Mahlzeiten nicht im Handumdrehen, sondern benutzen dafür vier große Maschinen. Und die sind so groß und natürlich auch teuer in der Anschaffung, dass wir nicht mal eben so alle vier auf einmal austauschen könnten.

Doch die neueste von ihnen haben wir umgerüstet. Sie versiegelt nun unsere Gerichte mit einer Folie auf Holzbasis. Der Deckel besteht damit aus Zellulose, also dem Stoff, aus dem auch ein handelsübliches Taschentuch oder die gute alte Küchenrolle besteht. Gern wird mit der Reißfestigkeit von beidem geworben, und diese steht auch bei uns im Mittelpunkt. Gleichzeitig darf natürlich keine Flüssigkeit austreten.

vitesca forscht und experimentiert weiter

Noch stehen wir ganz am Beginn dieser neuen Entwicklung. Aber: „Wir wollen von Anfang an dabei sein, damit wir jeden Schritt mitgehen können und nicht irgendwann hinterherlaufen“, ist vitesca-Geschäftsführer Jan Reimann vom neuen Verpackungsmaterial überzeugt. „Derzeit verpacken wir ausschließlich Blattsalat mit der Folie auf Holzbasis, hoffen aber, schon bald auch andere Produkte damit verpacken zu können“, erklärt er.

Doch nicht nur mit Folien experimentieren wir bei vitesca. Auch die Schalen an sich verändern wir und arbeiten derzeit sehr erfolgreich mit tieferen Behältern, die dann einen kleineren Umfang haben, so dass wir weniger Folie brauchen, um sie zu verschließen. Das Ergebnis: Wir verbrauchen weniger Rohstoff und produzieren gleichzeitig viel weniger Müll. Fazit: Noch sind wir nicht plastikfrei, aber selten haben wir weniger Plastikabfall produziert als heute.

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